„Ein Gedi Country“ stellt sich vor
Die Oase Ein Gedi sowie der Kibbutz Ein
Gedi liegen eingebettet in einer eindrucksvollen Wüstenlandschaft
am Rande der Judäischen Wüste. Ein Gedis geographische
Lage am syrisch – afrikanischen Graben, kombiniert mit
einem trockenen Klima, dem höchsten Sauerstoffgehalt der
Erde und viel Süsswasser, hat eine einzigartige Oase mit
ausgezeichneten natürlichen Wellness-Bedingungen geschaffen.
Von November bis April betragen die durchschnittlichen
Höchsttemperaturen 20 – 29°C, im Mai und September/Oktober
32 - 37°C und im Juni/Juli/August 38 - 39°C. Selbst mitten
im Winter sind die Tage angenehm warm, und die Nachttemperaturen
liegen durchschnittlich bei 15°C.
Während des Jahres gibt es 330
Sonnentage!
Entspannung und Ruhe sind die charakteristischen Eigenschaften von Ein Gedi,
nicht aber Langeweile. Günstig gelegen – nur etwa anderthalb Stunden Fahrzeit
vom internationalen Ben-Gurion Flughafen entfernt, lassen sich von Ein Gedi aus
alle Touristenattraktionen und heilige Stätten der drei monotheistischen Weltreligionen
in ein bis zwei Stunden Fahrzeit erreichen. Ob sie das Land mit Hilfe organisierter
Touren oder auf eigene Faust per Bus, Mietwagen oder Taxi entdecken wollen –
Ein Gedi bietet den idealenAusgangspunkt für die Kombination
aus Wellness- undKulturaufenthalt.
Geschichte
Der Kibbutz Ein Gedi wurde zu Beginn seiner Entstehung
in der Nähe des antiken Ein Gedi aufgebaut, das vom
7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bis zum 6.
Jahrhundert unserer Zeitrechnung, also 1300 Jahre eine
jüdische Siedlung war.
Ein Gedi wird einige Male im Alten Testament,
im Talmud, den jüdischen Lehren, sowie in historischen
römischen und byzantinischen Schriften erwähnt. Viele
archäologische Ausgrabungen wurden in der Oase Ein
Gedi vorgenommen. Einer der eindruckvollsten und
wichtigsten Funde ist die Synagoge aus dem 6. Jahrhundert
mit ihrem Mosaikboden und den darin enthaltenen Inschriften.
Die Gründung des Kibbutz Ein Gedi vollzog sich im
Jahr 1956 auf unbewohnten israelischem Kernteritorrium,
nahe der damaligen jordanischen Grenze. Die kleine
Siedlung lag damals einsam und von drei Seiten (Westen,
Norden, Osten) eingeschlossen, mehrere Autostunden
auf einer unbefestigten Strasse von der nächsten grösseren
Siedlung entfernt. Der Anbau von Gemüse und Früchten
war der Hauptwitschaftszweig der jungen „Kibbutzniks“.
Der Traum der Gründer war es, eine blühende Siedlung
(heute ein einzigartiger Botanischer Garten!) am Ufer
des Toten Meeres zu errichten.
Mit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 veränderten sich die
Grenzen um Ein Gedi. Der Bau einer Strasse nach Norden
in Richtung Jerusalem sorgte für Veränderungen in der
gesamten Entwicklung des Kibbutzes. Diese Strasse verband
die Siedlung mit dem Rest des Landes und liess Ein
Gedi auf den touristischen Karten Israels und den touristischen
Weltkarten erscheinen. Keine einsame Siedlung mehr,
umgeben von Grenzen, Bergen und dem Meer, kein stundenlanges
Fahren mehr, um Verwandte oder Freunde in einer nahen
Stadt zu besuchen.
Im Jahre 1962 wurde das Gästehaus eröffnet, anfangs
kleine Holzhäuschen. 1963 öffnete das Thermalbad Ein
Gedi seine Pforten, damals ein primitives Gebäude nahe
der Schwefelqellen.
Der Kibbutz begann sich Anfang der 70er Jahre endgültig in Richtung Gesundheitstourismus
zu entwickeln. Im Laufe der 80er Jahre wurden das neue Thermalbad gebaut, das
Gästehaus neu renoviert und auf 120 Zimmer erweitert. Seitdem kommen unsere treuen
europäischen Stammgäste immer wieder in ihr „kleines Paradies“.
Heute sind unser Hotel, der Botanische Garten
und die Davids-Quelle ein Begriff und fester Bestandteil
jeder Israel-Reise!
|